Trogen, Juni 2026 – Ende Mai traf sich das Patronatskomitee des Werkheims Neuschwende in Trogen, um sich über den aktuellen Stand der Sanierung des Rosenhauses und des Schwanenhauses zu informieren. Der Präsident des Patronatskomitees, Hannes Friedli, begrüsste die anwesenden Mitglieder des Komitees sowie den Vorstand des Werkheims Neuschwende und dankte ihnen für ihr Engagement zugunsten des Projekts.
In seiner Ansprache betonte er die besondere Bedeutung des Vorhabens: «Mit diesem Projekt schaffen wir ein Zuhause für kommende Generationen von Menschen mit Unterstützungsbedarf und erhalten gleichzeitig ein wertvolles Stück Appenzeller Baukultur.»
Im Anschluss führte der verantwortliche Architekt die Gäste über die Baustelle und gewährte spannende Einblicke in die laufenden Arbeiten. Die beiden über 200 Jahre alten Appenzeller Häuser werden seit Februar umfassend saniert. Bereits heute ist sichtbar, wie aus den traditionsreichen Gebäuden Schritt für Schritt ein modernes, sicheres und zeitgemässes Zuhause für Menschen mit Unterstützungsbedarf entsteht.
Wie bei vielen Sanierungen historischer Gebäude bringt auch dieses Projekt immer wieder Überraschungen mit sich. Insbesondere statische Fragen sowie der Umgang mit der teilweise jahrhundertealten Holzkonstruktion verlangen den beteiligten Fachleuten viel Erfahrung und Flexibilität ab. Trotz dieser Herausforderungen zeigen sich Bauherrschaft und Planer sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Arbeiten. Die Sanierung befindet sich aktuell im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen.
Die Mitglieder des Patronatskomitees nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom Baufortschritt zu machen und sich mit den Verantwortlichen über die nächsten Schritte auszutauschen. Dabei wurde deutlich, wie viel Engagement von Handwerksbetrieben, Planern, Mitarbeitenden und Unterstützenden in dieses Projekt fliesst.
Die Verantwortlichen des Werkheims zeigten sich erfreut über die grosse Solidarität, die dem Projekt bislang entgegengebracht wird. Dank zahlreicher Stiftungen, Gönnerinnen und Gönner sowie weiterer Unterstützerinnen und Unterstützer konnten bereits wichtige Meilensteine erreicht werden. Dennoch bleibt die Fertigstellung der Sanierung eine gemeinsame Aufgabe, die weiterhin auf Unterstützung angewiesen ist.
Tag der offenen Baustelle am 8. August
Wer sich selbst ein Bild vom Baufortschritt machen möchte, erhält dazu am Samstag, 8. August 2026, Gelegenheit. Das Werkheim Neuschwende lädt die Bevölkerung herzlich zum Tag der offenen Baustelle ein.
Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit geführten Baustellenrundgängen, offenen Werkstätten und spannenden Einblicken in die Arbeit des Werkheims. Für Unterhaltung sorgt die inklusive Kulturgruppe SpektaKultur. Die Festwirtschaft wird gemeinsam vom Werkheim Neuschwende und den Trogner Landfrauen betrieben und bietet eine Vielzahl an kulinarischen Köstlichkeiten.
Der Anlass bietet die Möglichkeit, das Bauprojekt hautnah zu erleben, mit Bewohnenden und Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und mehr über die Zukunft des Werkheims zu erfahren. Als besonderes Zeichen der Wertschätzung wartet auf alle Unterstützerinnen und Unterstützer des Sanierungsprojekts zudem ein ganz besonderes Geschenk.
Das Werkheim Neuschwende freut sich darauf, zahlreiche Gäste willkommen zu heissen und gemeinsam einen Blick in die Zukunft zu werfen.