Wohn- und Werkheim Neuschwende Trogen Die Werkstätten
Werkheim Neuschwende - 9043 Trogen
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Werkheim Neuschwende
Neuschwendi
CH-9043 Trogen AR
Telefon: 071 343 78 10
Fax: 071 344 23 80

info@neuschwende.ch
www.neuschwende.ch

 

Die Werkstätten

  

Angebot
Das Werkheim Neuschwende bietet den Bewohnern vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten und Tätigkeiten in folgenden fünf Werkgruppen an:
Gärtnerei, Handweberei, Küche, Schreinerei, Werkatelier.
Jede Werkgruppe verfügt über mehrere unterschiedlich anforderungsreiche Tätigkeiten.

Unser Verständnis von Arbeit
Gemäss anthroposophischer Sozialtherapie generiert sich das Lebensgefühl aus "Tun" und "Arbeit"; nicht tätig sein macht krank. Durch Arbeit teilt sich der Mensch gesellschaftlich mit und gibt der Gesellschaft etwas von sich (Dackweiler, "Vom Wesen der Arbeit"). Beides gilt als Quelle von Zufriedenheit und Selbstwertempfinden. Deshalb wird die Beschäftigung im Werkheim Neuschwende so gestaltet, dass sie den Charakter von Arbeit erhält.
Dabei werden insbesondere folgende Elemente realisiert:

  • Im Tagesablauf sind Arbeit und Freizeit klar getrennt.
  • Die Bewohner sind in feste Werkgruppen eingebettet.
  • Ein fester Arbeitsrhythmus wirkt beruhigend und festigend.
  • Ein geordneter Arbeitsablauf vermittelt Sicherheit im Verhalten.
  • Die Arbeit an Produkten gibt Sinn und Zufriedenheit.
  • Die Bewohner können eine Identifikation mit ihrer Arbeit entwickeln.


Der Weg zur Identifikation mit der Tätigkeit
Nachdem ein Mensch mit Behinderung im Werkheim Neuschwende Aufnahme gefunden hat, erlebt er innerhalb eines Jahres diejenigen Werkgruppen, die später auch einen festen Arbeitsplatz anbieten können. Vor Ende dieser "Schnupperzeit" finden zur Berufsfindung zusammen mit dem Betreuten und den Werkgruppen Gespräche statt. Wenn klar wird, wo der Betreute seine Interessen und Fähigkeiten am besten einsetzen kann und will, hat er die Möglichkeit, eine Anlehre in der entsprechenden Werkgruppe zu machen. Diese beinhaltet Schulisches und Praktisches. Die heiminterne, zweijährige Anlehre endet mit einem Fähigkeitszeugnis und der Überreichung eines Diploms. Danach vertieft und ergänzt der Betreute das Gelernte über längere Zeit in der praktischen Arbeit seines gelernten Handwerks.

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